Vieles was darüber geschrieben wird oder was man vom "hören sagen" darüber erfährt, ist manchmal doch sehr oft fernab jeglicher Realität.

Du hast allgemeine , aktuelle oder sonstige Fragen, welche dir auf der Seele brennen? Du bist evt. neu auf den Bereich BDSM gestossen und fragst dich, ob das alles was dir erzählt wird, wirklich so sein muss?

Scheu dich nicht zu Fragen.



**

** Tel. Gebühren zum jeweiligen Ortstarif. Wir haben KEINE Business- resp. Kostenpflichtenummer!

 

  • BDSM - Klischees ?? - oder - ich bin einzigartig

    Einfach ein paar Gedanken

    Immer wieder mal werde ich gefragt: hast du einen Meister? worauf ich jeweils antworte: bin ich ein Hund? Nun ja, meine Reaktion beantwortet sicher nicht die Frage doch die Reaktionen darauf sind teilweise doch verblüffend bis völlig absurd. Ich bekam auch schon zu hören, das solche Begriffe zum ABC des BDSM gehören und quasi ein muss sind Und genau dieses (und anderes mehr) bewegen mich nun auch, zu diesem schreiben.

    Doch zuvor einige "Klischees" welche oft in Verbindung mit BDSM ins Feld geführt werden:

    BDSM ist:

    - pervers
    - abartig
    - hat nur mit Gewalt zu tun
    - ist nur was für Schläger
    - devote Menschen habe kein Selbstbewußtsein / kein Selbstwertgefühl
    - devote Menschen sind unselbständig und können selbst ihr Leben nicht meistern
    - wer sonst im leben nichts zu sagen hat spielt halt dominant um mal bestimmen zu können
    - sind Beziehungsunfähig
    - wollen sich nur von anderen abheben
    - da kein gv gemacht wird suchen impotente darin ihre Befriedigung

    Dies ist nur ein Auszug all jener aussagen die man so zu hören bekommt. Sicher gibt es auch Menschen, zu welchen das eine oder andere (manchmal auch mehrere) der obigen aussagen, leider, passt.

    Vor Jahren wurden die Homosexuellen auch als abartig, pervers und krank dargestellt. Heute haben sie doch eine gewisse Akzeptanz in der Bevölkerung gefunden das sie nicht "anders" sind. (auch hier nicht überall und von allen). Auch ich bin nicht "anders". Ich bin weder abartig noch unselbständig und es mangelt mir schon gar nicht an Selbstbewußtsein. Des weiteren bin ich nicht willenlos und allzeit bereit für alles. Ich kann sehr gut für mich denken und entscheiden und bin niemandem Besitztum.

    Doch - was bin ich dann? Das lässt sich einfach beantworten: ich bin einfach ich und "ich" das ist ein Mensch mit vielen Facetten wie andere Menschen auch. OHA -. damit trete ich jedoch sehr oft nicht mehr nur ins Fettnäpfchen sondern schon in ganze Fettfässer. Da kommt eine Frau, welche die "Freiheit in Fesseln, die Peitsche etc." ebenso mag wie ihre Selbstbestimmung. Da kann doch was nicht stimmen. Die ist doch nicht echt BDSM.

    Nun was währe den echt BDSM?? Muss ich wie ein quasi "verschupftes Huscheli" mit ständig gesenktem Blick und vor Demut zerfliessend durch die Welt laufen? Muss ich meine Selbstbestimmung für mein ganzes Leben abgeben und andere bestimmen lassen was ich im leben möchte und was nicht? Muss ich einen Partner Meister, Master, DOM oder wie auch immer nennen? Ich pers. sage dazu klar nein und bin froh, das ich mit diesem nein nicht alleine dastehe.

    Doch leider gibt es gerade im Bereich BDSM viele welche nur nach Klischees handeln.

    Toleranz und Respekt, Begriffe welche gerade im Bereich BDSM so oft in den Mund genommen werden und genau so schnell auch getreten. Man möchte das BDSM als nicht abartig toleriert wird und möchte einfach als Mensch mit dieser Neigung respektiert werden. Und gerade hier gibt es viele, welche nicht tolerieren, das jemand nicht nach seinem angeblichen BDSM-Schema oder ABC lebt. Da wird dann schnell ein Klischee aufgefahren wie man sein muss um etwas bestimmtes zu sein. Da greifen vor allem sogenannte "selbsternannte Meisterchen und Dömmchens" rasch in die Kiste der verbalen Entgleisungen. Denn was ihrem Klischee nicht entspricht gibt es nicht, hat nicht zu sein und hat demzufolge nichts im Kreise der BDSM-"Erlauchten" zu tun. - Punkt - aus - Amen - Leider ist diese Haltung gar nicht so unverbreitet.

    Einige BDSM'ler äussern lautstark, das sie nicht anders sind als andere und betonen dazu vehement ihre Andersartigkeit die sie als BDSM'ler auszeichnet, und vergessen dabei oft, das BDSM soviele Facetten hat wie Menschen welche es leben.

    Doch was macht "uns" anders? Nicht mehr, als das jeder einzelne Mensch anders ist als man selbst, den jeden gibt es nur einmal und ist demzufolge nicht nur anders sonder mehr noch - er ist sogar einzigartig. Und genau als solches sollten wir die Menschen sehen als einzigartig: einzigartig im handeln und denken. Ich lass mich auch in kein Klischee pressen und würde auch in keines hineinpassen.

    ***** Ich bin stolz drauf einzigartig zu sein. *****

    Zur Verfügung gestellt von anaid, Copyright: anaid

  • MEDIENBERICHT: 20Min. / So normal sein wie die Schwulen

    20min. vom 24.08.09
    Akt. 24.08.09; 18:20 Pub. 24.08.09; 15:17

    Sadomaso-Szene

    So normal sein wie die Schwulen

    Die Sadomaso- und Fetisch-Szene kämpft gegen ihr Image: Weg aus der Schmuddelecke hin zur gesellschaftlichen Akzeptanz. Das hat sich ein neu gegründeter Verein in der Schweiz auf die Fahne geschrieben. Das erste BDSM-Symposium ist bereits in Planung.

    Er nennt sich Hermann. Sie will ihren Namen nicht in einem Artikel lesen. Doch genau das soll sich irgendwann ändern. Dann wollen sie das Doppelleben nicht mehr führen müssen und das Versteckspiel nicht mehr aufrecht erhalten müssen. «Unser Wunsch ist es, die gesellschaftliche Akzeptanz von Sadomasochismus zu fördern. Dann ist es hoffentlich auch möglich, mit Gesicht und Name hinzustehen», sagt Hermann.

    Symposium mit Ärzten, Therapeuten und Scheidungsanwälten

    Hermann ist der erste Präsident des neu gegründeten BDSM-Vereins in der Schweiz. Zusammen mit insgesamt 16 sogenannten «Stammtischen» und Gruppen haben sich die Freunde der Sadomasochismus-Szene erstmals breit organisiert, «um die gesellschaftliche Akzeptanz zu fördern und die Interessen von BDSM-Liebhabern zu vertreten», sagt die Sprecherin. Der Verein will eine Austausch-Plattform – vor allem übers Internet (www.BDSM-Community.ch) – sein, die allen Privaten, BDSM-Organisationen und SM-Clubs offen steht. Im Sommer 2010 soll zudem das erste BDSM-Symposium stattfinden, das sich vorwiegend an Fachleute wie Ärzte, Therapeuten, Scheidungsanwälte und Behörden richtet.

    Das Ziel ist klar und ehrgeizig: «Das Bild, das die Gesellschaft heute von Sadomasochismus hat, ist falsch. Mit Information und Öffentlichkeitsarbeit wollen wir eine Enttabuisierung herbeiführen, die beispielsweise in der Homosexuellenbewegung längst stattgefunden hat», sagt die Vereinssprecherin. Es ist das Bild vom perversen Schmuddelsex, praktiziert von «Kranken», das in der Öffentlichkeit immer noch stark verbreitet ist und den BDSM-Liebhabern zu Schaffen macht. Das Klischee von der strengen Domina, die ihrem perversen Kunden Befehle entgegen schreit, stört die Vereinsgründer. «Viele praktizieren SM in der Partnerschaft. Diese Neigungen werden fern ab vom Milieu in ganz normalen Schweizer Schlafzimmern ausgelebt», sagt Hermann.

    Grenzen dürfen nicht gebrochen werden

    Für die SM-Liebhaber ist «BDSM eine fantasievolle Form der Sexualität. Ein erotisches Machtspiel, in dem es ganz klare Tabus und Grenzen gibt, die nicht gebrochen werden dürfen». Sämtliche Formen würden nur einvernehmlich stattfinden, vorher genau abgesprochen und forderten ein hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein. «Für BDSM-Liebhaber ist der Lustschmerz berauschend, mit Gewalt hat das nichts zu tun. Gewalt würde auch uns weh tun.» Auch der Basler Psychologieprofessor Udo Rauchfleisch sagte in einem Dokumentarfilm, der 2006 im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde: «Wenn die körperliche und seelische Integrität respektiert wird, ist eigentlich alles in Ordnung.»

    Doch die Welt ist für die BDSM-Community noch nicht in Ordnung, was die Akzeptanz ihrer Neigung anbelangt. Die Sprecherin weiss von Sorgerechtsstreitereien, in denen die Sexuelle Präferenz gezielt als Druckmittel vor Gericht missbraucht worden sei. Die allermeisten praktizierenden SM-ler würden ein Doppelleben führen. Und: «Niemand von uns würde einen anderen zwangsouten.»

    Hoffen auf aufgeklärte Gesellschaft

    Wenn die BDSM-Community ihr Ziel erreicht, würde diese Regel zur Makulatur. Hermann sagt: «Vor zehn Jahren wäre der Schritt an die Öffentlichkeit noch zu früh gewesen. Heute allerdings ist die Gesellschaft aufgeklärter.» (meg)

  • MEDIENBERICHT: 20Min. / Das geht niemanden etwas an

    20min. vom 24.08.09
    Akt. 24.08.09; 18:47 Pub. 24.08.09; 11:15

    SM-Sexspiele

    «Das geht niemanden etwas an»
    von Olaf Kunz

    Fotos von Personen bei SM-Praktiken sorgen immer wieder für handfeste Skandale. Doch in Zeiten von Facebook, YouTube & Co ist kaum jemand vor dem Internet-Pranger gefeit. Nun regt sich Widerstand gegen die unfreiwillige Zurschaustellung.

    Bereits als Anfang Juli der «Blick» die Bilder einer Angestellten eines Sozialamts beim Ausleben ihrer Sado-Maso-Neigung zeigt, ging der Schuss gewaltig nach hinten los. Was als auflagesteigerndes Reisser-Thema in der Zeitung gedacht war, sorgte alsbald für einen Aufschrei. Doch anders als bei vielen früheren Fällen von Prominenten in eindeutig devoter Haltung oder beim Schwingen der Peitsche, entbrannte der Skandal dieses Mal an einem ganz anderen Thema: Wie weit geht die Privatsphäre eines jeden Einzelnen.

    Innerhalb kürzester Zeit hatte der Bericht in der Online-Ausgabe unzählige Leser-Kommentare. Worüber Autorin und Redaktion erstaunt gewesen sein dürften: Unzählige Leser und Medienbeobachter echauffierten sich, dass ein solcher Fall ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt wurde. Schliesslich handelt es sich bei der Sozialamtsmitarbeiterin keinesfalls um eine Person des öffentlichen Lebens. Trotz der Verteidigung seitens der Leserschaft war der vermeintlichen Sexsklavin das Ganze offensichtlich enorm peinlich. Verständlich. Und so hüllt sie sich gegenüber den Medien bis heute in Schweigen. Anders zum Beispiel Max Mosley, Chef des Automobilweltverbandes FIA.

    «Sex ist eine seltsame Sache»

    Im Frühjahr 2008 tauchte ein heimlich gedrehtes Video des Formel-1-Strippenziehers auf. Es zeigt ihn zusammen mit fünf Prostituierten bei sadomasochistischen Praktiken. Innerhalb weniger Stunden nach der Veröffentlichung des Clips durch «News of the World» ging er rund um den Erdball und wurde zigtausendfach angeschaut. Nach der ersten Aufregung klagte Mosley gegen die Publizierung – trotz der Gefahr, dass weitere pikante Details seines Sexlebens bekannt würden. Er erhielt Recht, das Boulevardblatt wurde zur Zahlung von 60 000 Pfund verdonnert.

    Doch es geht ihm um mehr als seine persönliche Reputation. Aus diesem Grund zieht er gegenwärtige gegen weitere Medien zu Felde. In einem Interview sagt er zu seinen Motiven: «Sex ist eine sehr seltsame Sache. Aber solange es legal ist und freiwillig unter Erwachsenen geschieht, geht es niemanden etwas an und sollte nicht von einer Zeitung zur Auflagensteigerung benutzt werden.»

    Schnell in falschen Händen

    Dass sehr häufig SM-Darstellungen in den Fokus geraten, kommt nicht von ungefähr. «Viele lassen ihr Spiel dokumentieren, um sich auch später noch daran zu erfreuen», sagt Butow Maler, Szenefotograf aus Bremen. Dass die Angst der abgelichteten Personen vor einer ungewollten Veröffentlichung gross ist, ist verständlich. Via Facebook, YouTube und anderen Social-Communities sind solche Aufnahmen schnell über den ganzen Erdball verbreitet und die Würde der Darsteller wird mit Füssen getreten - wie zahlreiche Beispiele in den Medien zeigen. Sogar prominente Fotografen des Genres haben Angst: «Die Arbeiten werden trotz ihres hohen ästhetischen Anspruchs von den anderen getrennt, als müsse man auch als Schöpfer von Bildwerken mit Repressalien rechnen.»

    «Wünsche mir, dass sich das ändert»

    Auch die bekennende SM-Vertreterin und Buchautorin Anouk S. («Der Gedanke») kann ein Lied von der nachfolgenden Stigmatisierung bei einer Veröffentlichung solcher Fotos in eindeutigen Posen singen. Aus eigener Erfahrung weiss sie: «Es ist höchst prekär, etwas als 'normal' oder 'abnormal' abzustempeln und Andersartigkeit zu bewerten. Unaufgeklärtheit führt zu schnellen Verurteilungen. Ich wünsche mir, dass sich das mal ändert», sagt sie gegenüber bild.de.

  • MEDIENBERICHT: Bild / Hört auf, SMler zu diskriminieren

    Bild.de vom 11.08.09

    Sex-Autorin Anouk S. (29)
    "Hört auf, SMler zu diskriminieren"
    Von Meike Meyruhn

    Sex mit Peitschen und Fesseln als Lifestyle? Anouk S. (29) hat SM zu ihrer Lebensphilosophie gemacht. Immer wieder sieht sie sich mit Vorurteilen, die aufgrund von Unaufgeklärtheit über SM in vielen Köpfen vorherrschen, konfrontiert. Darum schrieb sie ihr Buch "Der Gedanke". In drei Kurzgeschichten öffnet sie die Sex-Tür ins Reich der Sadomasochisten. BILD.de sprach mit der Sex-Autorin über den Reiz an der Lust am Schmerz und ihren Wunsch um Akzeptanz: "Hört auf, SMler zu diskriminieren."

    Als bekennende SMlerin gehören Sie zu einer Minderheit. Wie viele Menschen praktizieren Sadomaso ?

    Anouk S.: "Es sind nicht viele. Ich habe mal gelesen, dass es in Deutschland ungefähr drei Prozent sind. Aber es gibt sicher auch eine Dunkelziffer."

    Gerade selbstbewusste Frauen scheinen große Lust an der Rolle der Sex-Sklavin zu haben. Warum?

    Anouk S.: "Das stimmt. Ich glaube, das hat ganz viel damit zu tun, was die Frauen beruflich machen. Wenn man beruflich in der Position ist, in der man sich nicht mehr unterordnen muss, ist SM Zuhause eine Möglichkeit, sich in ein selbst gewähltes Machtspiel zu begeben. Man kann die Macht übertragen und einfach loslassen."

    Was ist denn an der Lust am Schmerz so schön?

    Anouk S.: "Das ist sehr schwer zu erklären. Mir geht es gar nicht nur um den Schmerz und Quälen. Es geht viel mehr um die erotischen Machtspiele, die so viele Facetten bieten. Man kann den ganzen Körper mit einbeziehen, es ist schön, dem Partner direkt in die Augen zu sehen und zu fühlen, wie er reagiert."

    Viele Menschen halten SM für eine abnormale Sex-Praktik – wie gehen Sie mit dieser Kritik um?

    Anouk S.: "Es ist höchst prekär, etwas als ,normal' oder ,abnormal' zu abzustempeln und Andersartigkeit zu bewerten. Da schwingt dann immer dieses, Das ist krank', ,Das darfst du nicht' mit. SM hat einen eher geringen Bekanntheitsgrad. Unaufgeklärtheit führt zu schnellen Verurteilungen. Ich wünsche mir, dass sich das mal ändert."

    Woran haben Sie gemerkt, dass Sie SM Ihr Sex-Style ist?

    Anouk S.: "In meiner Jugendzeit habe ich gemerkt, das mir das, was in Jugendzeitschriften als erotisch verkauft wurde, nichts gibt. Ich hatte schon damals ganz andere Fantasien und habe dann entdeckt, dass es dafür einen Namen gibt."

    Besteht bei SM-Sex nicht die Gefahr, dass es eine Flucht vor sich selbst ist?

    Anouk S.: "Eine Flucht vor sich selbst – ja, das kann sein. Das eigentliche Problem liegt aber nicht im SM, sondern in der Instabilität im Leben. Es kann gefährlich werden, wenn man abdriftet und sich in etwas verliert. Das kann SM sein, aber auch Alkohol oder Drogen."

    Für viele Menschen hat Sex etwas mit Intimität zu tun – bei SM scheint es so zu sein, dass der Partner nur auf das Stillen einer Begierde reduziert wird.

    Anouk S.: "SM und Intimität schließt sich nicht aus. Das ist ein Scheingegensatz. Ich kann mit meinem Partner Intimität erleben, wenn ich allein mit ihm bin oder wir uns auf einer öffentlichen SM-Party befinden. Dann werden die anderen, die wir einladen uns zuzusehen zu Instrumenten dieser Intimität."

    Wie würden Sie einem Menschen, der Angst vor SM-Sex hat, von Ihrer Vorliebe überzeugen?

    Anouk S.: "Ich würde niemals jemanden zu etwas überreden, wovor er Angst hat. Merke ich, dass die Person ein Faible für SM hat, würde ich offen mit ihr darüber reden und mich als devote Partnerin anbieten."

    Ist SM-Sex auch eine Sucht, etwa weil man sich von einer Session zur nächsten steigern möchte, um mehr Schmerz zu empfinden?

    Anouk S.: "Nein, das glaube ich überhaupt nicht. Klar können beide Seiten darin eine Erfüllung sehen, sich von Session zu Session zu steigern. Aber wenn es beiden gefällt, ist es okay."

    Wo ist Ihre persönliche Schmerz-Grenze?

    Anouk S.: "Mein Partner ist feinfühlig genug, um auf die Signale meines Körpers zu reagieren."

    Gibt es Sex-Praktiken, die Sie selbst als pervers empfinden?

    Anouk S.: "Es gibt Spielarten, die ich nicht im mindesten erotisch finde und deswegen nicht mache. Aber ich habe ein breit gefächertes Toleranzspektrum und ich möchte schließlich für meine Vorliebe auch nicht diskriminiert werden."


    zum Original-Bericht der Zeitung Bild.de klick hier


  • MEDIENBERICHT: Blick / B wie Bondage

    Blick vom 16.07.08

    Das grosse Sex-ABC
    B wie Bondage
    Von Dania Schiftan | 15:48 | 16.07.2008

    Mir sind die Hände gebunden – in der Welt des Bondages erhält dieses Bonmot eine ganz andere Bedeutung: eine prickelnde.

    «Fesselspiele können wie eine Umarmung sein», sagt der japanische Star-Fotograf Nobuyoshi Araki (68). Er hat tausende von Frauenkörpern kunstvoll verschnürt und auf Fotos festgehalten: sexuell aufgeladen und doch voller Unschuld. Meisterwerke!

    Laut einer Studie spinnt jeder vierte Schweizer aus Macht und Unterwerfung sexuelle Phantasien. Allerdings leben sie nur sechs Prozent aus – und kommen so zu «Bondage».

    Bondage bedeutet soviel wie Unfreiheit, Knechtschaft und beschreibt sexuelle Praktiken, welche die Bewegungsfreiheit während des Akts einschränken oder aufheben. Wobei der sogenannte «Top» den «Down» dominiert. Ihr Spiel heisst nicht etwa Sex, sondern Session.

    Top und Down

    Jeder muss freiwillig zu seiner Rolle finden, nur so kommen beide zu ihrem Kick. Der «Top» treibt das Gefühl der Macht, Dominanz und Kontrolle an, aber auch die Verantwortung, die er gegenüber dem «Down» hat. Der «Down» wiederum erfährt Hingabe und das Gefühl des Ausgeliefertsein. Was Unbedarfte nicht wissen: Nach dem Akt werden die Rollen aufgegeben. Bett und Beziehungsalltag sind klar getrennt.

    Bondage kann Vorspiel sein, in den Akt eingebaut werden oder einzige Spielart bleiben. Fesselspiele sollten langsam angegangen werden. Wer sie umsetzen will: unbedingt Wünsche, Grenzen und Bedürfnisse genau absprechen. Und mit dem Partner ein Safewort absprechen, wie etwa «Rot». Sobald man an seine Grenze stösst, wird das Codewort genannt: Das Spiel kommt sofort zu seinem Ende. Damit ist beiden gedient: Der Down kann sich vertrauensvoll fallen lassen und der Top mit den körperlichen und psychischen Grenzen spielen.

    Ebenfalls wichtig: Handschellen, Seile, Riemen, Tücher sind Billigmaterialien vorzuziehen. Letztere können gefährlich sein, weil sie sich im Gebrauch unberechenbar verhalten oder gar zu Verletzungen führen können. Zweitschlüssel der Handschellen oder eine Schere müssen immer in Reichweite liegen. Sonst wird die Lust ganz schnell zum Frust.


    zum Original-Bericht der Zeitung klick hier


  • MEDIENBERICHT: TV-Bericht / Sado-Masochismus: Die Wahl der Qual

    SF1 Sendung Quer vom 18.11.05

    Sado-Masochismus: Die Wahl der Qual

    Sind Sadomasochisten kranke Perverse? Sind Masochisten Manager, die sich von Dominas auspeitschen lassen?

    Mit solchen Klischees sind Menschen konfrontiert, wenn sie dazu stehen, diese Spielform der Sexualität zu praktizier Jetzt wollen sie öffentlich darüber reden, wie sie ihre Vorlieben ausleben.


    Link zur Sendung


  • MEDIENBERICHT: TV-Bericht / Beruf: Domina - das Geschäft mit Lust und Peitsch

    SF1 DOK vom 10.04.06

    BERUF: DOMINA - das Geschäft mit Lust und Peitsche

    Der Hintergrund Bericht zu diesem DOK kann auf der Seite von SF1 nachgelesen werden.


    Link zum Hintergrundbericht

    Link zum DOK-Film