Der Menschlicherkörper und seine speziellen Gefahrenzonen
Das die Nieren ein empfindliches Organ ist, und auf diese Region nicht geschlagen werden soll, sollte jedem klar sein. Doch gibt es diverse andere Bereiche welche welche gefährlich sind und zu gesundheitlichen Schäden führen können. Allgemein gilt: Alle Bereiche wo grössere Gefässe, Sehnen, Gelenke und Lymph-Bahnen verlaufen, grossflächiger meiden. Nase, Ohren und Augen müssen besonders geschützt werden.
Auf der "Sicheren-Seite" ist, wer sich bei Schlägen auf Bereiche beschränkt, die durch starkes Muskelgewebe geschützt sind, dies sind z.B.: Pobacken, Teile des Ober- und Unterschenkel
Wichtig: Fragt eure Partner immer, ob gesundheitliche Probleme oder Schädigungen vorliegen. Gebt darüber stets klar Auskunft.
Gefahren Innere Organe
Niere, Milz, Leber, Magen und Herz, sind Organe welche vor jeglciher Gewalteinwirkung verschont werden müssen. Die Niere kann bereits durch einen vermeintlich leichten Schlag kollabieren.
Kopfbereich
Schläge auf den Kopf sind verboten! Bei sogenannten Ohrfeigen zwingend darauf achten, das der Kopf nicht auf die Seite geschleudert wird. Hohe Gefahr eines Schleudertraumas. Beim Ohr besteht auch die Gefahr einer Trommelfellschädigung. Augen sind eine klare Tabuzone. Mund: Platzwunden an Lippen, Zahnverletzungen. Nase: Knochen- und Knorpelbrüche.
Sehnen
Sehnenscheidenentzndungen, Ueberdehnung, Durch Druck auf eine Sehne, Abquetschung des darunterliegenden Nerves.
Nerven
Nerven reagieren sehr empfindlich auf Dauerdruck. Geschädigte Nerven brauchen meist Monate um sich wieder zu regenerieren.
Gelenke
Die Gelenke sind meist nur mit einer dünnen Gewebeschicht bedeckt, was die Gefahr von Knochenhautverletzungen und -reizungen birgt. Bei wiederholtem Auftreten solcher Reizungen kann es zu einer chronischen Knochenhautentzündung kommen, welche kaum mehr Heilfähig ist. Weitere Gefahren: Reizung- und Ueberdehnung der Gelenkskapsel.
Weibliche Brust
Das Drüsengewebe ist nicht nur sehr empfindlich, sondern es kann bei Verletzung zur sogenannten Kapselbildung kommen sowie einer Degeneration des Gewebes mit krebsartigen Folgen.
Blutgefässe
Reagieren sehr empfindlich auf Schläge und Druck. Reduzierte Blutzirkulation führt zu Sauerstoffmangel im Gewebe. Im Halsbereich kann ein einfacher Druck bereits zu einem tw. lebensbedrohenden K.O. führen. Wenn sich eine Extremität Taub- oder kalt anfühlt, sich bläulich verfärbt, Druck umgehend lösen. Ansonsten besteht die Gefahr einer Nervenschädigung.
Blutergüsse sind immer ein Zeichen von Gefässschädigung. Je nach Schweregrad können diese irreperable Gewebeverhärtungen, -verletzungen zur Folge haben, insbesondere wenn diese regelmässig zugefügt werden.
Beachtet bitte, wenn einmal ein Missgeschick passiert, ruft umgehend einen Arzt.
Notfallärzten und Sanitätern sind "solche" Situationen nicht fremd!
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** Tel. Gebühren zum jeweiligen Ortstarif. Wir haben KEINE Business- resp. Kostenpflichtenummer!
Diagnoseschlüssel ICD 10
KAPITEL V:
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
(F60-F69)
F65 Störungen der Sexualpräferenz / Inkl. : Paraphilie
F65.0 Fetischismus
Gebrauch toter Objekte als Stimuli für die sexuelle Erregung und Befriedigung. Viele Fetische stellen eine Erweiterung des menschlichen Körpers dar, z.B. Kleidungsstücke oder Schuhwerk. Andere gebräuchliche Beispiele sind Gegenstände aus Gummi, Plastik oder Leder. Die Fetischobjekte haben individuell wechselnde Bedeutung. In einigen Fällen dienen sie lediglich der Verstärkung der auf üblichem Wege erreichten sexuellen Erregung (z.B. wenn der Partner ein bestimmtes Kleidungsstück tragen soll).
F65.1 Fetischistischer
Transvestitismus Zur Erreichung sexueller Erregung wird Kleidung des anderen Geschlechts getragen; damit wird der Anschein erweckt, daß es sich um eine Person des anderen Geschlechts handelt. Fetischistischer Transvestismus unterscheidet sich vom transsexuellem Transvestitismus durch die deutliche Kopplung an sexuelle Erregung und das starke Verlangen, die Kleidung nach dem eingetretenen Orgasmus und dem Nachlassen der sexuellen Erregung abzulegen. Er kann als eine frühere Phase in der Entwicklung eines Transsexualismus auftreten. Transvestitischer Fetischismus
F65.2 Exhibitionismus
Die wiederkehrende oder anhaltende Neigung, die eigenen Genitalien vor meist gegengeschlechtlichen Fremden in der Öffentlichkeit zu entblößen, ohne zu einem näheren Kontakt aufzufordern oder diesen zu wünschen. Meist wird das Zeigen von sexueller Erregung begleitet und im allgemeinen kommt es zu nachfolgender Masturbation.
F65.3 Voyeurismus
Wiederkehrender oder anhaltender Drang, anderen Menschen bei sexuellen Aktivitäten oder intimen Tätigkeiten, z.B. Entkleiden, zuzusehen ohne Wissen der beobachteten Person. Zumeist führt dies beim Beobachtenden zu sexueller Erregung und Masturbation.
F65.4 Pädophilie
Sexuelle Präferenz für Kinder, Jungen oder Mädchen oder Kinder beiderlei Geschlechts, die sich meist in der Vorpubertät oder in einem frühen Stadium der Pubertät befinden.
F65.5 Sadomasochismus
Es werden sexuelle Aktivitäten mit Zufügung von Schmerzen, Erniedrigung oder Fesseln bevorzugt. Wenn die betroffene Person diese Art der Stimulation erleidet, handelt es sich um Masochismus; wenn sie sie jemand anderem zufügt, um Sadismus. Oft empfindet die betroffene Person sowohl bei masochistischen als auch sadistischen Aktivitäten sexuelle Erregung. Masochismus - Sadismus
F65.6 Multiple Störungen der Sexualpräferenz
In manchen Fällen bestehen bei einer Person mehrere abnorme sexuelle Präferenzen, ohne daß eine im Vordergrund steht. Die häufigste Kombination ist Fetischismus, Transvestitismus und Sadomasochismus.
F65.8 Sonstige Störungen der Sexualpräferenz
Hier sind eine Vielzahl anderer sexueller Präferenzen und Aktivitäten zu klassifizieren wie obszöne Telefonanrufe, Pressen des eigenen Körpers an andere Menschen zur sexuellen Stimulation in Menschenansammlungen, sexuelle Handlungen an Tieren, Strangulieren und Nutzung der Anoxie zur Steigerung der sexuellen Erregung. Frotteurismus Nekrophilie
F65.9 Störung der Sexualpräferenz, nicht näher bezeichnet
Sexuelle Deviation o.n.A.
Quelle: ICD 10 (http://www.icd10.ch)
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Leserbrief: Schicksal und Warnung zugleich!
Untenstehendes Schreiben dürfen wir mit ausdrücklicher und freundlicher Genehmigung des Betroffenen, hier veröffentlichen. Es soll zum Nachdenken anregen und eine Warnung seine, wie schnell eine Ansteckung passieren kann.
12.06.09 Zum Thema HIV....
Ich bin eine HIV Trägerin .. Diagnose Feb. 09 bekommen .. Infiziert wurde ich im Nov. 07 !
Ich bewegte mich in der SM- Szene..habe mich immer geschützt und immer vorsichtig gewesen!! Bis ich einwilligte zusammen mit meinem Meister einen zweiten Mann dazu zu bitten ..
Wir trafen uns zwei mal ..bein zweiten treff war ich mit verbundenen Augen aufs Bett gefesselt und merkte zu spät das genau dieser mann mich ohne gummi fickte...mein Dom der mich vor solchen gefahren schützen sollte war kurz im bad!
Man denkt ja wegen 1mal kann ja nichts passieren ..aber das ist trügerisch .. .wir haben nie mehr was von diesem Menschen gehöhrt..alle seine addis und auch telf. Nummern sind nicht mehr in gültig ....
Mein fehler war es nicht gleich zu reagieren und zum arzt zu gehen ..weil dann noch eine Chance bestanden hätte es aufzuhalten ..aber zu diesem Zeitpunkt wusste ich das noch nicht!!
Also Leute ..schützt euch ...macht euch im Internet schlau über die Aids und Hiv...denn zuviele haben vorurteile gegen uns positive ..dabei sind wir ganz normale Menschen die auch nur liebe nähe und verständnis suchen und brauchen !!
Wie sang schon Polo Hofer in seinem Song :: IM MINIMUM EN GUMMI DRUM !!
Also haltet euch drann!!
Wir danken für diesen Beitrag und wünschen auf dem weiteren Weg alles gute.
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Die HIV-Gefahr im Stricher-Milieu
Armutsprostitution
Die HIV-Gefahr im Stricher-Milieu
FRANKFURT/MAIN – Etwa ein Drittel von Frankfurts Prostituierten sind Männer - meist ausländischen Ursprungs. Nicht nur sie selbst, sondern auch viele Freier stammen aus einem heterosexuellen Umfeld. Das Vorkommen von Aids ist vermutlich hoch, und der größte Teil der Kontakte findet ohne Kondom statt.
Sexuelle Dienstleistungen ohne Kondom liegen bei Freiern seit jeher hoch im Kurs - und Prostituierte lassen sich darauf ein, um mehr Geld zu verdienen. Dabei ist Aids im Stricher-Milieu immer noch stark verbreitet. Seit zunehmen junge Männer aus Osteuropa die Junkies als Prostituierte ablösen, sei die HIV-Gefahr vermutlich leicht gesunken, so Karin Fink von der Kriseninterventionsstelle für Stricher (KISS) auf dem 3. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses.
In den letzten Jahren beobachten Fink und ihre Kollegen, dass die männliche Jugend einzelner osteuropäischer Dörfer geschlossen zum Anschaffen in die westeuropäischen Metropolen kommt. Oft bringt dieser Migrations-Hintergrund zusätzliche Probleme. Der ungeregelte Aufenthaltsstatus erschwert den Ausstieg und fördert Abhängigkeitsverhältnisse.
Die "Freier" sind Männer aus allen Bevölkerungsschichten und Altersstufen. Die Mitarbeiter von KISS schätzen, dass 20 bis 30 Prozent der männlichen Bevölkerung Freier sind. Dabei sind jene nicht mitgezählt, die es einmal im Leben, meist in frühester Jugend, "probieren", sondern nur die, die es gewohnheitsmäßig tun. Und dies tun sie meist ungeschützt - Prostituierten-Organisationen gehen davon aus, dass vier von fünf Freiern sexuelle Dienstleistungen ohne Kondom in Anspruch nehmen. Und da dieser "Service" ein paar Euro mehr bringt, lassen sich die wirtschaftlich abhängigen Prostituierten darauf ein.
Hier lauert gerade hinsichtlich der HIV-Infektion sowohl für Freier als auch für Stricher ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Die HIV-Prävention gehört denn auch zu den erklärten Zielen von KISS. Doch gerade in dieser Hinsicht stoßen die Mitarbeiter an viele Hürden: Neben den "wirtschaftlichen Anreizen", die der Freier bei Kondom-Nichtgebrauch bietet, machen auch die HIV-Tests Probleme. Denn die Migranten würden bei einem positiven Test in ihrem Heimatland nicht adäquat versorgt. Deshalb wird das HIV-Test-Angebot auch kaum noch in Anspruch genommen.
Karin Fink leitet mit KISS eine von sieben Einrichtungen dieser Art in Deutschland. KISS ist Anlaufstelle in erster Linie für die im Bereich der Armutsprostitution. Ihr Ziel ist es, den Männern die Grundhaltung zu vermitteln: "Gehe immer davon aus, dass du positiv sein kannst oder dass dein Freier positiv sein kann."
Quelle: medical-tribune. 30.07.07
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Sexuell übertragbare Krankheiten nehmen zu
Sexuell übertragbare Krankheiten nehmen zu
Berlin - Es sah schon einmal so aus, als bräuchte man Geschlechtskrankheiten bald nicht mehr zu fürchten. In den 80er-Jahren sank ihre Zahl, da sich aus Furcht vor Aids die Menschen mehr als je zuvor beim Sex mit Kondomen schützten. Doch diese Vorsicht ebbte nach und nach ab. "Viele sexuell übertragbare Krankheiten werden heute unterschätzt", sagt Gerd Gross von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikums Rostock.
Seit einigen Jahren nehmen die Fälle von Syphilis, Gonorrhö, Chlamydien und Genitalherpes in Westeuropa zu. Besonders in Großbritannien und Skandinavien werden mehr und mehr Infektionen beobachtet. Seit 2001 hat dieser Trend auch Deutschland erfasst. Aus Sachsen wurde kürzlich ein Anstieg der Syphilis-Fälle um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemeldet. "Syphilis ist eine Marker-Erkrankung. Wenn sie sich ausbreitet, gilt das auch für andere Geschlechtskrankheiten", erklärt Martin Hartmann, Mediziner an der Universitätsklinik in Heidelberg.
Wichtige Indizien liefert für solche Trends neuerdings auch ein bundesweites Meldesystem. Etwa 265 Gesundheitseinrichtungen erfassen Fälle von Neuerkrankungen und übermitteln diese an das Robert-Koch-Institut in Berlin (RKI). Arztpraxen, Gesundheitsämter und Fachambulanzen dienen dabei als eine Art Wachtposten, um den Ausbruch einer Geschlechtskrankheit rechtzeitig zu lokalisieren.
Jedes Jahr werden im Meldesystem rund 80.000 Untersuchungen von Patienten gezählt. Im Schnitt werden jährlich bei 760 von ihnen Chlamydien gefunden, 390 leiden an einer Gonorrhö und bei knapp 400 wird die Diagnose Syphilis gestellt. In einem Bericht des Robert-Koch-Institutes heißt es: "Die bisherigen Resultate weisen darauf hin, dass sexuell übertragbare Erkrankungen in Deutschland häufig vorkommen."
Seit 2004 zeigt das RKI-Frühwarnsystem zudem in Aachen ein Ausbruch der Syphilis an. "Vorher trat die Krankheit dort nur sporadisch auf. Dann hatten wir in kurzer Zeit 150 Fälle in der Region", berichtet Ulrich Marcus, Mediziner am Robert-Koch-Institut in Berlin. "Der Ausbruch begann auf dem Beschaffungsstrich bei drogengebrauchenden Prostituierten." Das Institut hat dem Aachener Gesundheitsamt geraten, die Betroffenen über Aufklärungskampagnen, durch Sozialarbeiter und Presseinformationen auf die Gefahr hinzuweisen. Ein durchschlagender Erfolg blieb bisher aus. Es werden weiter Neuerkrankungen gemeldet.
Generell nehmen die Geschlechtskrankheiten in den Großstädten, aber auch an den Landesgrenzen am stärksten zu. "In den Grenzgebieten zu Polen, der Slowakei und zu anderen Ländern begünstigt die angespannte wirtschaftliche Lage die Prostitution", sagt Klaus Jansen, Psychologe am Robert-Koch-Institut. Das wiederum beschleunigt die Ausbreitung der Infektionen. Hinzu kommt, dass die Gesundheitsversorgung in diesen Landesteilen häufig äußerst dürftig ist. "Wenn Sie 200 Kilometer fahren müssen, um in die nächste Klinik zu kommen, ist das ein Problem", veranschaulicht der Experte. In einem EU-Projekt wird deshalb nun auch für vier Grenzregionen zwischen den neuen und alten EU-Mitgliedsstaaten ein Meldesystem aufgebaut.
"Eine Chlamydien-Infektion ist mit Abstand die häufigste Geschlechtskrankheit", betont Jansen. "Sie verläuft aber in zwei Dritteln der Fälle ohne Symptome und bleibt deshalb leider oft unerkannt." Daher dürften die Zahlen im Meldesystem auch nur die Spitze des Eisberges zeigen.
In einer Untersuchung an Berliner Schulen wurden die Bakterien fast bei jedem zehnten Mädchen gefunden. Es wird vermutet, dass sich jährlich 300.000 Menschen hier zu Lande neu anstecken. Die Erreger können im schlimmsten Fall die Eileiter entzünden. Beim Abheilen entstehen wulstige Narben, die den Kanal unter Umständen so verengen, dass befruchtete Eizellen nicht mehr in die Gebärmutter gelangen. "Bei unerfülltem Kinderwunsch taucht in unserer Sprechstunde früher oder später immer die Frage nach Chlamydien auf", sagt Hartmann. Die Hälfte der ungewollt kinderlosen Frauen ist durch eine langjährige Infektion unfruchtbar geworden.
RKI-Fachmann Jansen setzt auf Aufklärung: "Viele wissen gar nicht, dass Chlamydien, übrigens genauso wie Gonorrhö und Syphilis, Schmierinfektionen sind. Das heißt, ein Kondom alleine bietet keinen hundertprozentigen Schutz. Es kann schon beim Vorspiel passieren." Sollten an den Genitalien Symptome wie Jucken, Brennen oder Rötungen auftreten, muss sofort der Frauenarzt oder der Urologe aufgesucht werden.
Quelle: aerzteblatt 1. Dezember 2006 © ddp/aerzteblatt.de
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Diese Massnahmen sind ein Anliegen der Rettungsdienste
Untenstehende Massnahmen sind ein Anliegen der Rettungsdienste
Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
bei Verkehrsunfällen haben die Verletzten häufig ihr privates Mobiltelefon bei sich. Die Rettungskräfte wissen jedoch meistens nicht welche Nummer von den gespeicherten Kontakten dieser Handys dringend zu verständigen wäre.
Die Mitarbeiter der Ambulanz haben daher den Vorschlag gemacht, dass jeder in seinen Kontakten eine Person bzw. Nummer bestimmt, welche im Falle eines Notfalls zu kontaktieren ist.
Ein jeder sollte dafür ein Kürzel verwenden, welches im Mobiltelefon leicht zu finden ist. Das international anerkannte Kürzel für derartige Notfälle ist ICE (=InCase of Emergency). Die Nummer die mit dem Kürzel ICE angewählt wird kann somit von den Rettungskräften, der Polizei oder der Feuerwehr genutzt werden. Sollten mehrere Personen zu verständigen sein, so kann man ICE1, ICE2, ICE3 usw. verwenden.
Bitte beachten Sie diese wichtigen Tipps und leiten sie diese an so viele Personen wie möglich weiter
"Bin ich irre, oder was?" - Der Diagnoseschlüssel ICD-10 F65
(Auszug aus einem Artikel)
Arztbesuche sind nie lustig. Doch gerade für Menschen, die BDSM leben, sind sie mitunter besonders pikant. Vanessa (Name geändert) hat einen Termin bei ihrem Hausarzt und noch interessante blaue Flecken von der letzten Session quer über den Körper verteilt. Ihr Arzt fragt nach, wie es zu den blauen Flecken gekommen sei. Sie ist ehrlich und outet sich gegenüber ihrem Doktor: "Wissen Sie, ab und an mag ich es, wenn mein Freund mich verhaut...". Ihr Arzt schaut skeptisch, sagt aber nichts. Einige Wochen später bekommt Vanessa ein freundliches Schreiben von ihrer Krankenkasse, man habe ihre Akten der letzten fünf Jahre durchgegangen und wolle sie darauf aufmerksam machen, dass in Zukunft nur Deckung für "nicht selbst verschuldete Verletzungen" übernommen werden könne.
Dieser Fall ist kein hypothetisches Konstrukt, sondern genau so passiert. Was ist passiert?
Vanessas Arzt hat in ihrer Patientenakte den Diagnoseschlüssel "F65.5" vermerkt. Der Diagnoseschlüssel F65.- nach ICD-10 (International classification of diseases, Version 10, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation WHO, nachzulesen hier) bezeichnet "Störungen der Sexualpräferenz"; F65.5 steht für Sadomasochismus. Die WHO definiert diesen Zustand: "Es werden sexuelle Aktivitäten mit Zufügung von Schmerzen, Erniedrigung oder Fesseln bevorzugt. Wenn die betroffene Person diese Art der Stimulation erleidet, handelt es sich um Masochismus; wenn sie sie jemand anderem zufügt, um Sadismus. Oft empfindet die betroffene Person sowohl bei masochistischen als auch sadistischen Aktivitäten sexuelle Erregung."
Text: © Tiegah für den SMAMED 25.10.2006
Artikel durfte in gekürzter Form dank der freundlichen Genemigung des Verfassers hier veröffentlicht werden.
ganzer Artikel zum nachlesen unter:
"Bin ich irre, oder was?" - Der Diagnoseschlüssel ICD-10 F65
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