Die gebräuchlichsten Abkürzungen und Begriffe - Kurz erklärt.



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  • Amelotatismus

    Amelotatismus (von griech. a, "ohne", melo, "Glied", tasis, "Zuneigung"), häufig auch Deformationsfetischismus genannt, ist eine sexuelle Präferenz für Menschen mit fehlenden Gliedmaßen. Oft wird auch die sexuelle Präferenz für Menschen mit anderen Behinderungen wie etwa Missbildungen, Lähmungen und Blindheit Amelotatismus genannt.

    Im Regelfall ist Amelotatismus keine Krankheit. Insbesondere ist Amelotatismus nach internationalem Verständnis keine Form des sexuellen Fetischismus, da sich die Vorliebe nicht auf einen unbelebten Gegenstand richtet. Nimmt der Amelotatismus krankhafte Ausmaße an, kann eine "nicht näher spezifierte Paraphilie" diagnostiziert werden. Lediglich bei Verwendung der US-amerikanischen Diagnoserichtlinien des DSM IV kann Amelotatismus bei krankhaftem Ausmaß als sexueller Fetischismus gewertet werden. (Text so aus dem web übernommen)
  • Andreaskreuz

    Das Andreaskreuz ist ein Kreuz mit zwei diagonal verlaufenden sich kreuzenden Balken Es ist meist aus Holz oder Metall und in vielen Darkräumen, SM-Clubs, Dominastudios zu finden und dient zur Fixierung.
  • Bastonade

    Bastonade ist eine uralte Prügelstrafe, Geschlagen wird, meist mit einer Rute oder einem Stock, auf die nackten Fußsohlen.
  • BDSM

    BDSM ist die heute in der Fachliteratur gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine miteinander verwandte Gruppe sexueller Vorlieben, die oft ungenauer als Sadomasochismus oder umgangssprachlich auch als SM bzw. Sado-Maso bezeichnet werden.

    - B & D Bondage + Discipline (Fesselung und Disziplinierung)
    - D & S Domination + Submission (Beherrschung und Unterwerfung)
    - S & M Sadism + Masochism (Sadismus und Masochismus)
  • Bodyart / Bodymodifikation

    Körpermodifikation (engl. für "body modification") ist die Bezeichnung für eine Vielzahl von freiwillig durchgeführten Veränderungen am menschlichen Körper. Im Gegensatz zu anderen Arten der Körpergestaltung, die Veränderungen z.B. durch oberflächliches Bemalen oder durch Training erreichen, sind Body Modifications mit verletzenden Eingriffen in die Substanz des menschlichen Körpers und mit dauerhaften oder schwer rückgängig zu machenden Veränderungen verbunden. Dazu zählt z.B.: Cutting, Branding, Tattoos, Piercing etc.
  • Body Integrity Identity Disorder (Apotemnophilie)

    Unter Body Integrity Identity Disorder versteht man eine vom eigentlichen Zustand abweichende Körperwahrnehmung. Der Betroffene erlebt sich als ein körperlich Behinderter und strebt u.U. diese Behinderung gewaltsam an. (z.b. der Wunsch nach der Amputation einer Gliedmaße)
  • Bondage

    Der englische Begriff Bondage bezeichnet Praktiken der Fesselung in sexuellem Kontext zur Erregung und Steigerung sexueller Lust. Bondage ist ein sehr beliebter Aspekt aus dem großen Variationsbereich von BDSM.
  • Bottom

    Bottom ist das "gegenstück" vom Top (Dominanz). Bottom bezeichnet diejenige Person, welche die "passive" Rolle einnimmt. Bottom umfasst vieles ist jedoch nicht so eingegrenz wie z.B. rein devot oder rein maso.
  • Branding

    Branding (engl. für brandmarken). Dabei werden mit heißem Metall Muster in die Haut gebrannt. Die zurückbleibenden Narben haben für manche Menschen den Stellenwert von Körperschmuck, ähnlich wie Tattoos oder Percings Auch mit extremster Kälte können "Brandings" gemacht werden. Solche Brandzeichen vernarben und sind somit stets erkennbar Man sollte dabei auch beachten, das nicht jedes Gewebe (Haut) gleich ist was zu unschönen Ergebnissen führen kann und/oder die Abheilung lange dauert und Entzündungen bei unsachgemässer Ausführung und Pflege nicht selten sind.
  • Bukkake

    Bukkake (jap. von bukkakeru, "Wasser verspritzen" , deutsch beträufeln, bespritzen) ist eine Praktik, bei der mehrere Männer in das Gesicht einer knieenden, sitzenden oder liegenden Person ejakulieren.
  • Burdizzo-Zange

    Burdizzo = Kastrationsmethode beim Vieh ! bei der jeder Samenstrang einzeln zweimal gequetscht wird, wodurch die Durchblutung und Nervenversorgung der Hoden/Nebenhoden unmittelbar unterbunden wird. In der Folge atrophieren die Hoden. Das Skrotum (=Hodensack) und dessen Innervation (=Nervenversorgung) bleibt aber erhalten.
  • CBT

    CBT Abkürzung für: Cock and Ball Torture. Penis- und Hodenfolter Dabei handelt es sich um eine lust-schmerzliche Behandlung von Penis und Hoden zum sexuellen Lustgewinn. (dies unter Einhaltung von SSC)
  • Creampie

    Creampie (Sahnetorte) zeigt den Erfolg des "internal Cumshots" in Anus oder Scheide durch das Herauslaufenlassen des Spermas.
  • Cockring

    Ein Cockring, auch Penisring genannt, ist ein aus Leder, Gummi, weichem Kunststoff oder Metall gefertigter Ring, der um Penis und/oder Hodensack gelegt wird und so die Errektion verstärken soll und/oder die Ejakulation hinauszögern.
  • Codewort

    Mit einem vorher vereinbarten Safeword / Codewort, kann ein Partner im Notfall -falls etwas falsch läuft-, ein "Spiel" sofort unterbrechen. International, vor allem an Events/Partys hat sich "Mayday" als Codewort eingebürgert.
  • Cuckold

    Oft verwechselt mit Wifesharing wobei die Grenzen dafür fliessend sind. Der typische Cuckold ist je nach Ausprägung eher devot veranlagt. Die Frau des Cuckolds hat beim Sex (mit dem Cuckold, sofern solcher noch stattfindet), die dominante Rolle und bestimmt was sie macht und vor allem was der Cuckold macht. Der Cuckold findet es erregend, wenn die Frau einen oder mehrere feste Lover hat und zu diesen auch eine engere Bindung aufbaut. Das Risiko und die Gefahr, dass seine Frau oder Freundin mehr für den anderen Mann empfinden könnte, als für ihn selbst, ist eine Variante seiner Befriedigung. Für den Cuckold steht die Liebe zu seiner Frau sehr im Vordergrund.
  • Cumsharing (siehe unter Snowball)

    siehe unter Snowball
  • Cumshot

    Als Cumshot bezeichnet man Foto- oder Filmszenen, die den Samenerguss des Mannes festhalten. Der Begriff stammt aus der Pornobranche.
  • Cut / Cutting

    von engl.: cut schneiden. Hierbei wird z.b. mit einem Skalpell/Messer ins Gewebe (Haut) geschnitten. Dabei enstehen bleibende Narben. Oft ist er Hintergrund von "Cutting" auch Rituell. Cutting ist auch ein sogenanntes "Blutspiel". Es ist dabei besonders auf Hygiene sowie die Ansteckungsgefahr durch vom Blut übertragene Krankheiten (HIV, Hepatitis etc.) zu achten!
  • Deep Throat

    Der englische Begriff "Deep Throat" setzt sich zusammen aus den Worten deep "tief" und throat "Rachen, Kehle", was soviel wie "tiefkehlig" bedeutet. Als Deepthroating oder Deep Throat wird eine besondere Spielart des Oralsex bezeichnet auch "Kehlenfick" genannt. Dabei wird der männliche Penis gänzlich im Rachen aufgenommen, die dabei unvermeidbar einhergehende Provokation des natürlichen Würgreflexes muss dabei unterdrückt werden. Besonders zu beachten ist, das bei dieser Technik auch die Atmung unterbrochen wird !
  • Dirty Talk

    Dirty Talking (dt.: Schmutziges Gerede, im Englischen meist Dirty Talk oder Erotic Talk) ist eine Sexuelle Praktik und bezeichnet eine Form der Verbalerotik.
  • Dolcett

    Dolcett ist das Pseudonym eines kanadischen Comiczeichners. Er wurde am Ende der 1990er Jahre im Internet mit seinen Werken bekannt. Diese wurden ausschließlich im Internet unter der Public Domain-Lizenz (Ein Werk ist gemeinfrei ) veröffentlicht. Einige Kritiker behaupten, dass das was Dolcett von anderen Zeichnern unterscheidet, die besondere Grausamkeit und Menschenverachtung seiner Schwarzweißzeichnungen sei. Im Mittelpunkt der Bilder stehen zumeist eine oder mehrere Frauen, die entweder auf eigenen Wunsch oder mit Gewalt getötet werden. Dabei werden sie zumeist aufgespiest, enthauptet, erhängt, erschossen oder anderweitig erschlagen. Die eindeutig sexuell motivierten Darstellungen - oftmals wird vor, während oder nach der Tötung der Frauen mit diesen auch der Geschlechtsakt vollzogen.
  • DWT

    DWT = Damen Wäsche Träger. Genutze Bezeichnung für Männer welche gerne Damenwäsche tragen. z.B. BH, Strümpfe, Strapse usw.
  • Einlauf (siehe unter: Klistier)

    siehe unter: Klistier
  • Enema (siehe unter: Klistier)

    siehe unter: Klistier
  • Englische Erziehung (siehe unter: Flagellation)

    siehe unter: Flagellation
  • Facial

    Facial bezeichnet das Ejakulieren ins Gesicht (Gesichtsbesamung).
  • Flagellation

    Der Flagellantismus (vom lateinischen flagellum: Peitsche, Dreschflegel) bezeichnet eine sexuelle Vorliebe dafür, sich von einem Partner schlagen zu lassen. Beim Flagellantismus spielt das Phänomen des Lustschmerzes eine wichtige Rolle. Der Flagellantismus ist mit dem Spanking-Fetischismus verwandt, aber nicht identisch
  • Gang-Bang

    Der Begriff kommt aus dem Englischen von gang (Gruppe) und bang (vulgär für "koitieren"). Der Gangbang (engl.), zeichnet sich durch eine extreme Überzahl männlicher Teilnehmer und durch abwechselnde Penetration bei einer bestimmten Frau oder bei einem bestimmten passiven Mann aus.
  • Geschichte der O

    Geschichte der O (Histoire d'O) ist ein sadomasochistischer Roman der französischen Autorin Pauline Réage, einem Pseudonym von Anne Desclos (1907–1998 ), die auch unter dem Namen Dominique Aury schrieb. Die Fortsetzung des Romans heisst: Rückkehr nach Roissy.
  • Glory Hole

    * umgangssprachlich auch Klappenloch * ist ein Loch in einer Wand zum Zwecke meist anonymer Sexualkontakte. Der Begriff wurde durch homosexuelle amerikanische Literatur und Pornographie im deutschen Sprachraum bekannt. (Im englischen Sprachgebrauch kann es in verschiedenem Zusammenhang gebraucht werden.) Glory Holes sind Löcher, die in Hüfthöhe in die Trennwand zwischen zwei Einzelkabinen von öffentlichen Toilettenanlagen (zum Beispiel auf Bahnhöfen oder Autobahnparkplätzen etc.) oder Videokabinen in Erotikshops gebohrt werden und der Aufnahme meist gleichgeschlechtlicher sexueller Kontakte zwischen Männern dienen. Dabei steckt ein Partner sein Glied durch das Wandloch, um sich mit der Hand, oral oder manchmal auch anal vom Partner auf der anderen Seite befriedigen zu lassen. Das Glory Hole kann aber auch lediglich zur verbalen Kontaktaufnahme oder zum Voyeurismus genutzt werden. Sexualkontakte an Glory Holes gehören zu den anonymen Kontaktformen, bei denen die sexuelle Befriedigung im Vordergrund steht und die Identität des Gegenübers nebensächlich bleibt.
  • Golden Shower (siehe unter: NS / Natursekt)

    siehe unter: NS / Natursekt
  • Japan-Bondage (siehe unter: Shibari)

    siehe unter: Shibari
  • KG / Keuschheitsgürtel

    Ein Keuschheitsgürtel ist ein Instrument zum teilweisen oder gänzlichen Entzug der Sexuellen-Selbstkontrolle. Es soll den Geschlechtsverkehr und/oder die Selbstbefriedigung des Trägers bzw. Trägerin verhindern.
  • Klistier

    Ein Klistier ist ein Instrument zur Einleitung von Flüssigkeiten in den Mastdarm (Rektum). Als Synonym verwendeten die Griechen den Begriff "enema", der Eingang in die englische Sprache gefunden hat und heute häufiger benutzt wird als "clyster". Im Französischen spricht man seit dem 17. Jahrhundert auch von "lavement" und im Deutschen von "Einlauf". Im Sadomasochismus werden Klistiere oft vom dominanten Teil eingesetzt. Sie dienen sowohl zu so genannten Klinikspielen, sowie zur Bestrafung. Medizinische Kentnisse sollten dabei stets beachtet werden.
  • Körpermodifikation (siehe unter: Bodyart / Bodymodifikation)

    siehe unter: Bodyart / Bodymodifikation
  • KV / Kaviar

    auch Schoko, Schokolade, Kot oder Scat genannt. Dabei handelt es sich um Exkremente (Stuhlgang). Aufgrund der Bakterien- und Pilzkonzentration im Stuhl birgt diese Sexualpraktik ein höheres gesundheitliches Risiko. Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten vom Schleimhautkontakt mit Kot absehen.
  • LLL

    Beschreibt die Materialien: Lack / Leder / Latex.
  • Lustschmerz

    Mit Lustschmerz wird das Empfinden von sexueller Lust beim Erfahren oder Zufügen von bestimmten körperlichen Schmerzreizen bezeichnet. Eine andere Bezeichnungen dafür ist "Schmerzgeilheit".
  • NC - nonconsensual

    nichteinvernehmlich, gegen den Willen des Betroffenen. (Abk. engl. nonconsensual)

    Im Bereich BDSM gilt stets SSC !!! (sicherheitsbewusst, mit klarem Verstand und einvernehmlich)
  • Nekrophilie

    Der Begriff Nekrophilie (griechisch nekros "Toter", "Leiche", philía, "Zuneigung") bezeichnet einen Sexualtrieb, der auf Leichen gerichtet ist. Nekrophilie ist im ICD-10-Verzeichnis der Krankheiten unter "Sonstige Störungen der Sexualpräferenz" als Paraphilie klassifiziert. Die Ausübung nekrophiler Handlungen ist in vielen Ländern strafbar. Sie fällt unter "Störung der Totenruhe" und kann sowohl mit Geldstrafe als auch mit Haftstrafe belegt werden.
  • Neunschwänzige Katze

    Als Neunschwänzige Katze bezeichnet man eine Riemenpeitsche mit neun geflochtenen Lederriemen.
  • Novize / Novizin

    Ein Novize ist eine Person, die sich, gewöhnlich, in der Ausbildung befindet. Die Benennung Novize impliziert etymologisch, dass es sich um eine Person handelt, die neu innerhalb eines Gebietes ist, noch keine spezifischen Erfahrungen besitzt. Aber auch in verschiedenen Religionen werden Schüler/innen als Novizen bezeichnet.
  • NS / Natursekt

    auch Golden Shower, Golden-Waterfalls, Watersports, Wet-Games oder Wasserspiele genannt. Dabei handelt es sich um Urinspiele. Aus medizinischer Sicht ist der Umgang mit frischem menschlichen Urin von gesunden Menschen harmlos. Es ist natürlich auch möglich, sich durch die Aufnahme von fremdem Urin eines kranken Menschen mit Krankheiten anzustecken!!!
  • O-Ring (siehe unter: Ring der O)

    siehe unter: Ring der O
  • Outing

    Ursprung: Outing ist ein aus dem Englischen übernommener Begriff der Schwulen- und Lesbenbewegung. Der Begriff hat unterdessen auch in andere Bereiche einzuggehalten welche heute noch als "Subkulturen" gelten. Durch ein eigenes Outing möchte man so akzeptiert werden wie man ist und sich nicht mehr länger verstecken.
  • Paddle / Paddel

    ist ein grosses, flaches und meinst breites, Schlaginstrument.
  • Peitschenrad

    Das Peitschenrad oder auch The Emblem, entworfen von Quagmyr gilt International als "Erkennungszeichen".
    Die Bedeutung der einzelnen Elemente:

    - BDSM (B&D, D&S, S&M)
    - für SSC (safe, sane, consensual)
    - für die drei Rollen im SM: Top, Bottom und Switch

    Für das Aussehen des Emblems gelten strenge Richtlinien. So handelt es sich bei den drei "Punkten" um Löcher (Leerräume).
  • Petplay / Petgames

    Petplay = Klares ROLLENSPIEL unter Menschen. Unter Petplay versteht man ein erotisches Rollenspiel, bei dem mindestens ein Partner die Rolle eines Tieres spielt. Die beliebtesten Rollen sind Pferd, Pony (Ponyplay), Hund (Dogplay) und Katze. Hat NICHTS mit Sodomie zu tun.
  • Piercing

    Piercing ist eine Form der Körperkunst, wobei Ringe oder Stäbe an verschiedenen Stellen des menschlichen Körpers angebracht werden, indem der Schmuck durch die Haut und das darunter liegende Fett- oder Knorpelgewebe gezogen wird. Wird das Piercing nicht fachgerecht vorgenommen und gepflegt, kann es zu Komplikationen, z.b. in Form schwerer Entzündungen, kommen. Deshalb müssen beim Piercen strenge Hygienevorschriften eingehalten werden. Ein nicht vollständig abgeheiltes Intimpiercing erhöht, wie auch jede andere offene Wunde im Genitalbereich, die Gefahr einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten. (Hepatitis, HIV etc.)
  • Plug

    Ist ein anderes Wort für Analdildo oder Analstöpsel.
  • Polyamorie

    Polyamorie – von griech. (polys) "viel", und lat. amor "Liebe" – ist ein Oberbegriff für die Praxis, Liebesbeziehungen zu mehr als einem Menschen zur gleichen Zeit zu haben, mit vollem Wissen und Einverständnis aller beteiligten Partner. Die angestrebten Beziehungen sind langfristig und vertrauensvoll angelegt und schließen normalerweise (aber nicht unbedingt) Zärtlichkeit und Sexualität mit ein.

    Der Begriff der Liebe wird also weiter gefasst als bei der romantischen Zweierbeziehung. Menschen, die solche Beziehungen bevorzugen oder führen, werden als "polyamor" oder "polyamorös" bezeichnet. Menschen, die sich als polyamor oder polyamorös bezeichnen haben, haben die Bereitschaft, Liebesbeziehungen und enge Freundschaften mit mehreren Menschen zu führen. Viele Menschen, die in Mehrfachbeziehungen leben, hatten immer wieder die Erfahrung gemacht, dass monogame Beziehungen für sie nicht funktionieren oder sie darin nicht glücklich werden. Dies werde aber nicht zum Anlass genommen, Monogamie als individuelle Wahl abzuwerten.

    Polyamorie als Beziehungspraxis ist nicht neu, und auch außerhalb polygamer Kulturen existierten derartige Beziehungen lange bevor der Name geprägt wurde.
  • RACK

    Wie SSC betont RACK die Einvernehmlichkeit, ersetzt aber die subjektiven Einschätzungen "safe" und "sane" durch die "Pflicht" zum Risikobewusstsein. RACK legt damit mehr Gewicht auf die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen: Letzten Endes ist jeder selbst für seine Sicherheit und die Konsequenzen seines SM verantwortlich.
  • Ring der O

    Der Ring der O, oder auch O-Ring, dient oft als Erkennungszeichen. Meistens ist es üblich, dass Tops den Ring an der linken Hand und Bottoms den Ring an der rechten Hand tragen.
  • Safeword

    Mit einem vorher vereinbarten Safeword / Codewort, kann ein Partner im Notfall -falls etwas falsch läuft-, ein "Spiel" sofort unterbrechen. International, vor allem an Events/Partys hat sich "Mayday" als Safeword eingebürgert.
  • Scat

    Engl. für Spiele mit Kot (Exkrementen)
  • Shibari

    Shibari , auch als Japan-Bondage bekannt, ist eine erotische Kunst des Fesselns, die sich in Japan aus der traditionellen militärischen Fesselkunst Hojojutsu entwickelt hat. Im Gegensatz zum westlichen Bondage dient die Fesselung beim Shibari nicht ausschließlich der Immobilisierung. Sie kann auch ästhetische Formen annehmen und so eine Art Kunstwerk schaffen.

    Es gibt eine vielzahl von Shibari-Techniken, die vom einfachen Knoten bis zur komplizierten Ganzkörperfesselung reichen. Manche dienen lediglich dazu, bewegungsunfähig zu machen, andere stimulieren gezielt erogene Zonen des Körpers. Außerdem kann Shibari zur Meditation oder auch zur Vorbereitung auf weitere SM Praktiken dienen.
  • Snowball

    Als Snowball oder Cumsharing bezeichnet man die Weitergabe von im Mund aufgenommenen Sperma an andere Personen durch einen Kuss, in den Mund spucken oder hinein tropfen lassen.
  • Spanking

    Spanking ist ein Begriff, welcher das Schlagen auf das bekleidete oder entblößte Gesäß, entweder mit der flachen Hand oder mit einem geeigneten Gegenstand, bezeichnet.
  • SSC

    Das Englische "safe, sane, consensual" bedeutet soviel wie "sicherheitsbewusst, mit klarem Verstand und einvernehmlich". Eine alternative und kürzere Übersetzung ist: "sicher, vernünftig und einvernehmlich".
  • Switch

    jemand der zwar in der Regel eine Vorliebe für eine der beiden Rollen hat, diese aber immer wieder mal wechselt.
  • Tattoo

    Tattoo = Tätowierung. Eine Tätowierung ist ein Bild, Schriftzeichen oder Text, das mit Tinte und/oder Farbpigmenten in die Haut (unter die oberste Hautschicht)eingebracht wird. Tatoos werden als Körperschmuck angesehen und verbleiben ein Leben lang. Eine Tätowierung erzeugt oberflächliche Wunden auf der Haut. Wie bei jeder Wunde besteht deshalb das Risiko einer Infektion. Deshalb müssen beim Tätowieren strenge Hygienevorschriften eingehalten werden.
  • The Emblem

    Das Peitschenrad oder auch The Emblem, entworfen von Quagmyr gilt International als "Erkennungszeichen".
    Die Bedeutung der einzelnen Elemente:

    - BDSM (B&D, D&S, S&M)
    - für SSC (safe, sane, consensual)
    - für die drei Rollen im SM: Top, Bottom und Switch

    Für das Aussehen des Emblems gelten strenge Richtlinien. So handelt es sich bei den drei "Punkten" um Löcher (Leerräume).
  • Top

    Top bezeichnet diejenige Person, welche den "aktive" Part hat (z.B. wahre Dominanz)
  • Tunnelspiel

    Spiele, bei denen es kein Zurück mehr gibt. Sie sind wie ein Gang durch einen Tunnel, wer einmal den Weg durch einen Tunnel antritt muss durch ihn hindurch. Die Ausstiegsmöglichkeit können sich die Beteiligten verbauen, in dem z.B. reizende Salben oder Brennesseln etc. verwendet werden, da deren Wirkung sich nicht verkürzen lässt. Dadurch das ein eingeschlagener Weg nicht einfach unterbrochen werden kann, besteht auch die Gefahr von einem heftigen Absturz.
  • TV / Transvestit

    Unter Transvestitmus (lat.: trans *hinüber"; vestire "kleiden") wird das Tragen der Bekleidung eines anderen Geschlechts als Ausdruck der eigenen Geschlechtsidentität verstanden. Transvestitismus ist unabhängig von der sexuellen Orientierung und keine spezifisch homosexuelle Erscheinung.
  • Vanilla

    unterdessen der gebräuchlichste Begriff für nicht BDSM -Praktiken. Früher als - Blüemlisex - bezeichnet.
  • Wasserspiele (siehe unter: NS / Natursekt)

    siehe unter: NS / Natursekt
  • 24 / 7

    Die Abkürzung steht für 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – also schlichtweg immer.